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Hinweise zum Verbrennen von Gartenabfällen

Das Amt Gadebusch, Ordnungsamt, weist hiermit auf folgende Regelungen hin.

Die Entsorgung von Abfällen regelt das Kreislaufwirtschaftsgesetz des Bundes, Ausnahmen im Speziellen u.a. die Pflanzenabfall-Landesverordnung von Mecklenburg-Vorpommern.

Grundsätzlich ist das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen nicht gestattet.

Die Landesverordnung über die Entsorgung pflanzlicher Abfälle außerhalb von Abfallentsorgungsanlagen – Pflanzenabfall-Landesverordnung – vom 18. Juni 2001 (GVOBl: M-V 2001, S. 281) regelt Ausnahmen für das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen in den Monaten März und Oktober. Danach können nur in diesen beiden Monaten an Werktagen für maximal zwei Stunden täglich in der Zeit von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr ausnahmsweise pflanzliche Abfälle verbrannt werden, wenn es sich um pflanzliche Abfälle handelt, die auf nicht gewerblich genutzten Gartengrundstücken anfallen, ein Liegenlassen, ein Einbringen in den Boden oder eine Kompostierung der pflanzlichen Abfälle auf dem Grundstück nicht möglich oder zumutbar ist, eine Nutzung der von den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger anzubietenden Entsorgungssysteme nicht möglich oder zumutbar ist.

In der Stadt Gadebusch besteht die Möglichkeit der Annahme des Grünschittes bzw. gibt es im Landkreis Nordwestmecklenburg ein flächendeckendes Entsorgungssystem wie z. B die Biotonne. Dies sind zumutbare Formen der Entsorgung.

Ausnahmen von diesem Verbot kann unter bestimmten Bedingungen das Umweltamt des Landkreises Nordwestmecklenburg erteilen, diese sind zu beantragen. Bei Beschwerden und Anzeigen wenden Sie sich bitte an das Umweltamt des Landkreises Nordwestmecklenburg, Rostocker Straße 76, 23970 Wismar, Tel: 03841 - 30 40 - 6621.

Wer pflanzliche Abfälle ohne Berücksichtigung der gesetzlichen Voraussetzungen oder andere Abfälle verbrennt, handelt ordnungswidrig und wird von der zuständigen Behörde mit einem Bußgeld belegt.

Für das Gebiet der Stadt Gadebusch, außer den Ortsteilen, gilt weiterhin die Ordnungsbehördlich Allgemeinverfügung vom 29.09.2015.

Meldung vom 24.09.2018Letzte Aktualisierung: 05.10.2018
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